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Der 10. Geburtstag des BCCs liegt hinter uns und der erwartete Applaus lässt wieder einmal auf sich warten. Doch nicht nur an lobenden Worten scheint es der Szene derzeit zu mangeln und so findet man nahezu keinerlei Berichterstattung irgendeiner Art in den Foren und auf den Homepages der üblichen Berichteschreiber.
Zugegeben, die Durchführung der diesjährigen deutschen Meisterschaft ließ den meisten erfahrenen Turnierspielern die Haare zu Berge stehen und bedarf auch an dieser Stelle keines weiteren Kommentares oder gar irgendwelcher Schuldzuweisungen. Immerhin waren alle Beteiligten bemüht, den Ausfall von Jochen und Jule aufzufangen.
Ja, Jochen und Jule waren auf ihrem eigenen Event gar nicht zugegen. Dies lag daran, dass der ausgerechnete und im Vorfeld schon lange veröffentlichte Geburtstermin (fast) exakt eingehalten wurde und die beiden nun stolze Eltern des kleinen Vincent-Antonio sind, der sicher in ein paar Jahren schon die Scheiben rockt. Alles Gute nochmal an dieser Stelle den frischgebackenen Eltern!!
Doch neben all den kleinen, mittleren und großen Stolpersteinen für die Veranstalter, Richter und Teilnehmer, kann sich im Nachhinein wohl keiner über einen Mangel an Vielseitigkeit und Abwechslung der dargebotenen Shows beschweren und selbst die besten Spieler werden wohl den ein oder anderen Trick gesehen haben, den sie selber noch nicht beherrschen oder vermutlich auch niemals beherrschen werden. Wie auch? Durch die Tatsache, dass der BCC auch in diesem Jahr nicht „nur“ die deutsche Meisterschaft, sondern auch ein UFO-Major war, vereinte dieses Turnier eine solch große Bandbreite an Teams, dass die unterschiedlichen Stile, Techniken und Auffassungen des Sports wohl kaum jemals von einem einzelnen Spieler umgesetzt werden könnten. Eben diese Mischung unterschiedlichster Spielarten des Sports war es dann wohl auch die den Fokus des Turniers auf das lenkte, worum es eigentlich ging. Die Spieler und ihre vierbeinigen Partner, welche allen Wetterbedingungen und anderen Widrigkeiten trotzend keinen Zweifel offen ließen, wie groß ihre Leidenschaft zu diesem Sport ist.
Allerdings zollten sich die Spieler nicht nur durch ihren Applaus den gegenseitig angemessenen Respekt und so konnte man des öfteren beobachten wie (nicht nur) herausragende Spieler, direkt nach ihrer Kür von einigen vermeintlichen Konkurrenten umringt wurden und Glückwünsche, Anregungen oder auch direkte Kritik erhielten und es wäre wünschenswert, dieses Gemeinschaftsgefühl auch auf den folgenden Turnieren erleben zu dürfen.
Nein, der diesjährige BCC überzeugte sicherlich nicht durch seine Durchführung. Dafür überzeugten die Spieler mit ihren Hunden mehr denn jemals zuvor. Respekt an alle Spieler, die dieses Wochenende gemeinsam durchgestanden haben und sich ihre Stimmung nicht vermiesen lassen wollten!
That´s it, that´s all!!
Weitere Infos findet ihr auf der Homepage der Discrockers
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